ARCHAEO-OPTERIX II

Der Archaeo-Opterix II ist eine konsequente Weiterentwicklung des Archaeo-Opterix.


Gründe für diese Weiterentwicklung waren:
- der Wunsch schwerere, leistungsstärkere Kameras einzusetzen (Video)
- ein seitliches Heranschweben über Grabungsflächen zu ermöglichen, bei denen ein Betreten vermieden werden muss. 
(Video)

Primäres Ziel war daher eine Erhöhung (Verdreifachung) des Schubüberschusses. Hierdurch wird die Stabilität des AO bei größerer Nutzlast (Spiegelreflex- Wärmebild- und Bridgekamera) und beim Schrägflug gewährleistet.

Konstruktion und Aufbau



Rahmenmaterial Aluminium

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, besteht der AO II aus einer Aluminiumrahmen-Konstruktion. Diese ist naturgemäß schwerer als eine Kohlefaserkonstruktion, bietet jedoch große Vorteile bei der Herstellung. Das Material ist in jedem Baumarkt erhältlich. Es müssen lediglich Teile zugesägt, gefeilt, Bohrungen angebracht und die Einzelteile miteinander verschraubt werden. Dies erleichtert Herstellung, Montage und Reparatur in erheblichem Maße.


Sandwichplatte

Das Zentrum des AO II ist eine Sandwichkonstruktion aus zwei Aluminiumscheiben. Zwischen diesen beiden Scheiben laufen die drei Ausleger aus Vierkantrohr zusammen und sind dort über die Sandwichkonstruktion fest miteinander verschraubt. Außerdem bietet die Konstruktion in ihrem Zwischenraum Platz für die Spannungsverteiler, die den Akku mit den sechs Reglern verbinden.

Ausleger
An den drei Auslegern sind seitlich jeweils zwei Regler und nach oben und unten weisend zwei Motoren mit Propeller montiert. Der Abstand der oberen Propeller zum Zentrum des AO II ist so bemessen, dass deren aerodynamische Wirkung nicht durch die zentrale Sandwichkonstruktion behindert wird. Bedingt durch die Art der Motorbefestigung sind die unteren drei Rotoren leicht nach außen versetzt. Die oberen drei Rotoren drehen in gleicher Richtung, die unteren drei drehen in Gegenrichtung.
Es sind drei rechtsdrehende und dreilinksdrehende Propeller verbaut. Das System ist somit drehmomentfrei.

Ausleger-Verlängerung mit Standfuß

Alle drei Vierkantausleger nehmen an ihrem Ende eine Verlängerung aus Rundmaterial auf, an der sich ein Standfuß aus Vierkantrohr befindet. Am Ende der Verlängerung befindet sich ein Stahlring zur Befestigung der Leine. Die Standfüße können je nach Platzbedarf von Akku, Kamerahalterung und Kameragröße durch längere oder kürzere ausgetauscht werden.

Empfänger
Auf der oberen Sandwichscheibe befinden sich der Empfänger und seine elektrische Verdrahtung zu den Reglern. 
Akku und Kamera
Unterhalb der Sandwichplatten sind Akku und Kamera befestigt.